
Selfservice (ohne »E« für elektronisch) gibt es schon seit den 80er Jahren. Zu den bekanntesten Beispielen für Selfservices zählen
Im Internet hat Selfservice dagegen nur zögerlich Einzug gehalten, wenn man einmal vom Online-Banking absieht, das allerdings in der Regel sehr transaktionsbezogen ist und nur selten mit hilfreichen Informationen glänzt.
Doch die neue Generation der Kunden, die über einen Internet-Zugang oder ein modernes Handy verfügt, sucht und erwartet Selfservice-Angebote im Internet, die rund um die Uhr verfügbar sind und schnell zu Ergebnissen führen. Ansonsten werden Telefon oder E-Mail bemüht, was für das kontaktierte Unternehmen entsprechend teuer kommt.
Auch sind die Internet-Kunden über Tarife ohne Zeitbegrenzung zunehmend ständig online, so dass sie jederzeit umgehend jede beliebige Website aufrufen können. Das ist wesentlich bequemer, als seine Zeit in langen Telefon-Warteschleifen und mit mäßig geschulten Agents vertrödeln zu müssen, oder mit wachsender Ungeduld auf eine E-Mail-Antwort zu warten, die häufig nie eintreffen wird ...
Online-Marketing vor dem Kauf bezeichnet man auch als E-Marketing. Beim Online-Handel bzw. -Kauf selbst handelt es sich um E-Commerce. Und Online-Service bzw. -Support nach dem Kauf wird als E-Service bezeichnet.
E-Selfservice ist eine Variante des E-Services, so wie E-Mail-Marketing eine Variante des E-Marketings ist.
Bei der Service-Automation handelt es sich um die Automatisierung von (teilweise komplexen) Service- und Support-Prozessen über ein Regelwerk.
Beispielsweise kann ein E-Selfservice-Portal automatisiert mit Inhalten aus anderen Support-Bereichen befüllt werden, oder ein Kunde mit einem Support-Problem kann abhängig von seinem Profil in der CRM-Datenbank automatisch mit den passenden Informationen (aus dem Selfservice-Portal) versorgt werden.